Donnerstag, 30. April 2015

Und noch eine Jacke!

Es hat etwas länger gedauert,
aber meine zweite jERIKA ist fertig!

(Fotos sind nicht mein Ding, also ignoriert bitte die Sonne!)
 
Aus Softshell hatte sie mir sofort gefallen und
ich musste sie einfach nach nähen.
Ich hatte schon Sorge, dass es jetzt einfach zu warm wird
für einen Sofshell Mantel, aber
zum Glück hat es sich ja wieder abgekühlt ;-)
Nein, mal ehrlich, ich gehe oft mit dem Hund früh um fünf.
Da benötige ich fast den ganzen Sommer durch eine wärmere Jacke.
Im Mai fahre ich zur Kur an die Ostsee,
da benötige ich den Mantel sicherlich auch.


Ein paar Tage habe ich ihn nun schon getragen und
bin im großen und ganzen zufrieden.
Den Softshell habe ich von Stoff und Stil.
Außen schwarz und innen Gelbgrünes Fleece.
Eingefasst habe ich ihn mit passendem Schrägband.
 Noch einen passenden Reißverschluss dazu,
viel mehr benötigt man fast gar nicht.


Auch an die Daumenlöcher habe ich mich herangetraut.
Sie waren doch recht einfach zu nähen.
Die Anleitung ist ebenfalls von Danie.
Ich habe nur die Maße für die Daumenlöcher bei der Anprobe selbst bestimmt.
Dies war auch gut so.
Sonst hätte sich die Jacke bei mir mehr verdreht und das wäre sicherlich unbequem geworden.





Und wenn ich mal keine Daumenlöcher benötige,
kremple ich einfach um, lang genug habe ich die Ärmel gewählt.


Ich fühle mich wohl in meiner neuen Jerika!
Nur einen dickeren Pulli kann ich nicht drunter ziehen,
dann wird es zu eng.
Aber es soll ja keine Jacke für den Winter sein.

Und da ich drei Meter Stoff gekauft hatte,
ist jetzt noch genug für eine Kinderjacke da.

Ich hoffe die schaffe ich noch vor der Kur?!

LG Anja

Und nun das erste Mal zu Rums damit!
 
Material: Softshell, Reißverschlüsse, Schrägband von Stoff und Stil
Schnitt: jERIKA von hennepruella








Samstag, 18. April 2015

Übergangsjacke

Nun wird es ja endlich Frühling.
Auch wenn es noch etwas frisch draußen ist,
die Sonne lässt erahnen wie schön die Tage werden.
Ich habe in der letzten Woche die ganzen Wintersachen wegsortiert.
Dabei ist mir nun aufgefallen, dass das Kleine Kind
keine Jacke für den Übergang hat.
Dies kann eigentlich gar nicht sein,
denn ich habe ja die ganzen Sachen von der Großen aufgehoben.
 
Nur finden kann ich nichts...
 
Nun gut, ich nähe ja gerne ;-)
 
 
Als Schnittmuster kam für mich nur Schnabelinas JaWePu in Frage.
Bereits das ein oder andere Mal habe ich den Schnitt schon genutzt und
wusste nun, dass er leicht zu nähen und doch variabel ist.
 
Genäht habe ich hier die 98.
Ich hatte dann doch ein wenig Sorge,
dass es zu eng wird, da der Schnitt eher auf elastische Stoffe  ausgelegt ist.
Ich habe außen Taslan und innen Baumwolle, aus dem Möbelhaus, verwendet.
Gefüttert habe ich hiermit. Ich hoffe es wärmt auch.
Vorsorglich habe ich mich innen an einer "Bewegungsfalte" probiert
 
 
Dieses mal habe ich auch hier an die Schlaufe für die Garderobe gedacht.


Dieses Foto zeigt den unteren Teil der Falte.
Das letzte Stück musste ich wieder ran stückeln,
da laut Schnittmuster die Jacke eigentlich kürzer ist und ich habe bei der
Innenjacke dann prompt zu kurz zugeschnitten.
Ob die Bewegungsfalte was nützt?
Naja, fragt mal eine zweijährige!
 
Ich habe mich an einigen Stellen ziemlich schwer getan.
Z.B. habe ich die Säume alle mit selbst gemachten Schrägband eingefasst.
Leider hatte ich mir das an den Ärmeln wieder einfacher gedacht als getan.
Ich habe einen ganzen Abend daran gesessen.
Selbst Heftstiche habe ich von Hand gemacht, damit die Naht an der richtigen Stelle sitzt.
 
 
Die Ärmel sind noch etwas lang, so das wir sie umkrempeln werden.
Dies gibt aber der doch schlicht gehaltenen Jacke ein wenig das verspielte.
 
 
Den Reißverschluss habe ich von innen mit Webband abgedeckt.
Nur an der Kapuze habe ich dann wieder ein wenig gefuscht und alles hin gestückelt.
 
Und hier nun noch die Jacke im Einsatz.
Ohne Kind empfand ich die Jacke doch sehr knapp,
besonders an der Armkugel.
Aber sie passt gut. Marlene kann sie alleine anziehen und
wir habe auch bei der Anprobe alle möglichen Bewegungen gemacht.
Wenn sie in diesem Jahr nur in die Länge wächst,
kann sie die Jacke wohl durchaus lange tragen.
 
Hier nun noch ein paar! Bilder im Einsatz.
 








 
Liebe Grüße Anja


Sonntag, 12. April 2015

Hattet Ihr schöne Ostern?
Und alles gefunden was der Osterhase versteckt hat?
Oder findet Ihr Weihnachten immer noch ein paar Osterhasen?

Ich habe zumindest noch ein paar Weihnachtsmänner im Schrank stehen,
zu diesen gesellen sich nun die Osterhasen.
Ansonsten waren wir an allen Ostertagen unterwegs und haben ein paar
Schöne, aber anstrengende, Tage verbracht.

Zum Nähen komme ich nicht wirklich,
entweder ist das Wetter zu gut um die Zeit im Nähzimmer zu verbringen oder
ich bin einfach mit dem Alltag beschäftigt. 

Am Abend schaffe ich es gerade noch so meine Blogliste durchzusehen und
Da bin ich vor Ostern schon auf die Jacke JErika aufmerksam geworden.

Schon die Probeexemplare habe ich bestaunt.
Jetzt ist der Schnitt online und ich musste sofort zuschlagen.
Da ich oft aber Probleme mit der Passform habe,
musste ich ein „Probe“exemplar nähen.
 

Dieses ist aus einem Wuschelkuschelbademantelstoff entstanden,
welchen ich irgendwo mal günstig erstanden habe.
Für mich ist nun eine wunderbare Kuscheljacke entstanden,
für zu Hause zum schnell mal drüber schmeißen.
 

Ich habe die kurze Version von JErika genäht.
Ein Mantel aus dem Stoff wäre nicht so schön gewesen.
Ich finde die Jacke passt gut. Ich kann noch etwas drunter ziehen ohne
Das alles spannt.

Die Anleitung ist nicht wie üblich in einzelnen Schritten beschrieben,
sondern eher nach Kapiteln unterteilt.
An der ein oder anderen Stelle fehlte mir allerdings etwas mehr Erklärung,
z.B. ist vorgesehen ab Größe 42 einen Brustabnäher zu machen,
aber dies wird nur kurz erwähnt und nicht genauer beschrieben.
Auch auf dem Schnittmuster konnte ich nicht genau erkennen wo genau ich den
Brustabnäher machen soll. Ich habe es nun für mich irgendwie gelöst, aber ob
Es so sein soll??? 
 

Ansonsten kommt man aber gut mit der Anleitung klar,
wenn man schon etwas Erfahrung beim Nähen hat.
 

Den Reißverschluss habe ich von innen auch mit einem Band abgesteppt.
Mangels Material habe ich ein Schleifenband genommen.
 

Auch an die Öse zum Aufhängen habe ich dieses Mal gedacht.
 
Die Kapuze hat einen Beleg erhalten,
da ich ein Futter hier auch für nicht angebracht hielt.
 
An der ein oder anderen Stelle habe ich etwas gefuscht beim nähen,
naja halt Probeexemplar.
Nachdem das nähen so gut geklappt hat,
habe ich mir gestern noch neuen Stoff zugelegt.
Nun soll der Mantel folgen.
 
LG Anja

Samstag, 4. April 2015

Sie ist fertig!

Für das Nähcamp hatte ich mir ein Projekt gewählt,
welches hier schon ein paar Monate rumlag.

Vorab möchte ich eins sagen, und hoffe ihr behaltet es im Hinterkopf,
Es ist nicht perfekt!
Es ist ein Anfang!
Und es gibt mit Sicherheit Dinge die man verändern kann/ muss damit ich damit wirklich zu frieden bin.

So los geht's:
Ich habe mich an einer Hose versucht.
Es ist ein Burda Schnitt.
Eine Hose wollte ich schon lange probieren, einfach so, weil ich es ausprobieren wollte.
Der Burda Schnitt hatte mir auf Anhieb gefallen.
Nicht zu schwer und variabel.


Genäht habe ich aus Jeans mit Elasthan Anteil.

Stolz bin ich auf die Passform am Bund.
Ich habe vom Originalschnitt, nachdem ich die Passe eingesetzt hatte,
an den Seiten und an der hinteren Mitte jeweils ca. 2-3cm wegnehmen müssen.
Weiterhin musste ich an der Passe Abnäher machen,
damit der Bund dann schön am Rücken anliegt.

Auf dem Nähcamp habe ich ganz schön geschwitzt und auch die Lust verloren,
aber die Mädels haben mir alle Mut gemacht und
letztendlich habe ich für mich an dieser Stelle ein optimales Ergebnis erzielt und
viel dazu gelernt.



Nicht zufrieden bin ich mit dem Faltenwurf vorne.
Ich glaube Ihr seht was ich meine.
Hier werde ich wohl noch einmal genauer schauen müssen,
was ich eventuell falsch gemacht habe oder
was ich am Schnitt ändern muss.
Auch die vorderen Taschen finde ich nicht optimal.
Sie zeichnen sich zu sehr ab und der Taschenbeutel rutscht immer nach oben.


Die Hose sitzt am Po recht eng.
Dies ist vom Schnitt so vorgegeben und grundsätzlich auch in Ordnung.
Somit ist die Hose gut für etwas längere Oberteile geeignet.
Die hinteren Taschen empfinde ich als zu groß und damit etwas auftragend,
hier werde ich auch mal schauen, was ich verändern kann damit der Po kleiner wirkt.


Das linke Hosenbein hat auch keinen optimalen Sitz.
Die Innennaht zieht immer nach vorne und somit
wirkt das Hosenbein immer etwas verdreht.
Dies sieht nicht schön aus und stört mich auch beim Tragen.
Obwohl Tragen ist zu viel gesagt, ich hatte die Hose noch nicht allzu lange an.


Puh, also ich muss sagen, Hosen nähen ist nicht einfach,
aber auch nicht unmöglich.
Ich habe ja schon einige Schnabelina Hosen genäht,
dort hatte ich dann schon Übung mit Taschen und Passe und Bund.
Ich denke das hat mir hier geholfen.

Ich möchte das Projekt Hose eigentlich nicht aufgeben,
bin aber etwas demotiviert worden.

Ich habe hier noch eine Jeans liegen, welche ich von der Passform für mich optimal fand.
Leider zerfällt diese langsam.
Vielleicht sollte ich diese in Ihre Einzelteile zerlegen und danach mein eigenes Schnittmuster basteln.

Na mal schauen, wo mich dieses Projekt noch hinführt...

LG Anja



Mittwoch, 1. April 2015

Hach, wie klein!

Eine Arbeitskollegin hat Ihr lang ersehntes Wunschkind bekommen.
Da wir im Büro bei so tollen Ereignissen eine Sammlung machen,
habe ich meinen Sammelbeitrag in Stoff übergeben.
 
Ein Schnabelina Body ist immer eine gute Wahl,
hier in Größe 62, da noch nicht genau feststeht,
wann die Sammlung übergeben wird.

 
Eine passende Hose gab es auch,
ebenfalls ein Schnitt von Rosi handelt es sich hier
um eine Luisa Hose.
Diese findet man im Ebook zum Bodykleid und ist auch
für kleine Jungs tragbar.
(die Hose, nicht das Bodykleid)

 
Die Stoffe habe ich bei Traumbeere erstanden.
in den Fuchsjersey, von Swafing, hatte ich mich sofort verguckt.
Die Hose habe ich aus Nicki genäht.
 
Ein kleines, einfaches Set,
welches hoffentlich viel Freude bereitet.
 
Mir hat es viel Freude bereitet,
endlich wieder so kleine Sachen nähen zu dürfen.
 
LG Anja